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58. Aktion "Satt ist nicht genug"

Satt ist nicht genug - Zukunft braucht gesunde Ernährung - Langversion

Der Film zeigt das Leben und die Arbeit einer Familie in Pelotas, die von der Brot für die Welt Partnerorganisation CAPA unterstützt und wie es gelingen kann, gesunde Lebensmittel in die Stadt zu bringen.

05:44 | 20.09.2016

TC 0.07 

  • Bild: Close Ups Obst und Gemüse, schöne Impressionen Hände pflücken, graben Boden um, Impressionen Hof, Menschen bei der Arbeit, schöne Bilder von Pflanzen, Obst, Gemüse
  • Kommentar / OT: Ananas wachsen zwischen Orangenbäumen, Cassava-Wurzeln neben Erdnüssen und Mais … Ein wildes Durcheinander, aber eines mit System. Obst und Gemüse gedeihen hier prächtig. Denn auf dem Ökohof der Familie Schiavon im Süden Brasiliens hat jedes Pflänzchen, jeder Baum seinen Sinn. 

TC 0.29

  • OT Nilo Schiavon: Früher - in der konventionellen Landwirtschaft musste der Boden immer ganz nackt sein. Je weniger Bewuchs, desto besser … Ich weiß genau, was es bedeutet, mit Pestiziden zu arbeiten. Ich landete sogar im Krankenhaus, bis es (bei mir) Klick machte. 

TC 0.54 

  • Bild: Portrait Familie, ernst / evtl. alte Fotos, Schiavons besuchen anderen Hof Impressionen Monokultur, Portrait arme Familie - CUs von Pflanzen, Gift, Chemie-Dünger, Erde. Familie beim Trocknen von Tabak-Pflanzen, Lebensumstände Armut ...
  • Kommentar / OT: Der Boden auf der Schiavon-Farm ist heute reich an Nährstoffen und fruchtbar. Das war nicht immer so. Früher bauten die Schiavons auf ihrem kleinen Hof Tabak und Obst für die Agrarindustrie an. Wie die meisten Kleinbauern hier. Mit verheerenden Folgen: Monokulturen laugen die Böden aus. Chemischer Dünger und Pestizide Ernährung machen die Menschen krank. 

TC 1.21 

  • Bild: Many family farmers in South Brazil plant tobacco, soy and depend on the big companies, from the input to produce to technical assistance, such as the commercialization. This dependency has caused impoverishment of and diseases in these families.
  • OT Rita Surita / Leiterin von CAPA-Pelotas: Viele Farmer im südlichen Brasilien pflanzen Tabak und Soja - und hängen komplett von der Agrarindustrie ab, vom Saatgut über Dünger und Pestizide bis zur Vermarktung. Diese Abhängigkeit führt in vielen Familien zu Armut und Krankheit. 

TC 1.45

  • Bild: Rita Surita und Mitarbeiter CAPA bei Meeting auf dem Land, im Gespräch mit Bauern und Familien.
  • Kommentar / OT: Mit Hilfe von Brot für die Welt setzt sich die Organisation CAPA schon seit vielen Jahren für eine ökologische Revolution der Landwirtschaft in Brasilien ein: Viele tausend Bauern haben die Fachleute von CAPA in Kooperativen beraten und geschult - so wie die Familie von Luana und Nilo. 

TC 2.05 

  • Bild: Meeting / Training, bei Familie Schiavon, Luana Schiavon im Gruppe ...
  • Kommentar / OT: Heute ist ihr Hof selbst zum Vorbild geworden. Andere Bauern lernen hier, wie man selbst mit wenig Land ein kleines Ökoparadies schaffen kann. 

TC 2.17 

  • Bild: Training, Details, Vortrag und Üben, ...
  • Kommentar / OT: Das bedeutet viel Arbeit, aber auch: Ein Leben im Einklang mit der Natur.

TC 2.23 

  • O-Ton Nilo Schiavon: Du pflanzt einen Samen, siehst ihn wachsen, eine Frucht entsteht. Du erntest diese Frucht – das Essen eines anderen Menschen. 

TC 2.35 

  • OT Luana Schiavon: In der ökologischen Landwirtschaft arbeiten wir mit der Natur. In der konventionellen Landwirtschaft arbeitest Du meist gegen die Natur.

TC 2.44 

  • Bild: großer Gabentisch - alle Früchte und Gemüse schön aufgebaut - Familie und Mitarbeiter CAPA dabei / dahinter im Gespräch, Büro CAPA von außen, Schild, Mitarbeiter im Gespräch, Impressionen Meeting Gesetzestext im Buch, CU
  • Kommentar / OT: Doch die Entscheidende Frage war - wie können die Bauern ihre gesunden neuen Produkte vermarkten? Wer soll das alles kaufen? Nach jahrelanger Arbeit hat CAPA auf politischer Ebene etwas Einzigartiges erreicht: Die Region Rio Grande do Sul hat als erste in Brasilien ein Schulspeisungsgesetz eingeführt. 

TC 3.06 

  • OT Rita Surita: Nach diesem Gesetz muss jede Schule in Brasilien 30 Prozent ihrer Lebensmittel von Kleinfarmern einkaufen. Das betrifft Kindergärten, Schulen, Universitäten … 

TC 3.20 

  • Bild: Familie belädt Trecker, Impressionen Fahrt u Landschaft – unterwegs Ankommen / Abladen vor Kindergarten, evtl. mit Kindern draußen, Kinder dürfen Obst probieren, helfen evtl. ein bisschen mit.
  • Kommentar / OT: Jeden Donnerstag packt Luana mit ihrem Vater frühmorgens den Lastwagen - und macht sich auf den Weg in die Stadt - mit frisch geerntetem Obst und Gemüse. Sie beliefern verschiedene Kindergärten und Schulen der Kleinstadt Pelotas. Alle freuen sich über die frischen Bioprodukte. Sogar die Kleinsten - die spielerisch den Umgang mit gesunden Lebensmitteln kennenlernen … 

TC 3.47 

  • OT Kindergärtnerin: Die Kinder mögen es mehr, da es ihnen besser schmeckt. Und es enthält keine Pestizide - es ist einfach gesünder! 

TC 3.57 

  • Bild: Weitere Impressionen Lieferung, oder unterwegs mit Mitarbeitern CAPA in der Stadt / am Markt
  • Kommentar / OT: Seit die Kleinbauern ihre Waren direkt vermarkten oder sogar weiterverarbeiten, hat sich alles geändert - und der samstägliche Bio-Markt in Pelotas hat sich zu einem echten Treffpunkt entwickelt. 

TC 4.12 

  • OT Rita Surita Für uns ist dieser kleine Bio-Markt etwas ganz Besonderes. Die Bauern verkaufen hier direkt ihre gesunden, leckeren Produkte an die Familien. Für uns - von CAPA - ist das hier ein Traum, der sich erfüllt hat. 

TC 4.32 

  • Bild: Impressionen / Mensa Impressionen Markt, Besucher, Käufer, Stände, Produkte ...
  • Kommentar / OT: Auch in der Uni-Mensa wird mit Bio-Produkten gekocht. Bei den Studenten kommt das gesunde Obst und Gemüse gut an … ökologisches Essen wird zum Vorbild … 

TC 4.45 

  • O-Ton Nilo Schiavon: Wir können zu Recht sagen, dass wir im Einklang - in Harmonie mit der Natur leben. Es geht hier um mehr als nur Nahrung. 

TC 5.05 

  • … Denn satt allein ist nicht genug … 

TC 5.44 

  • Bildende
Format

16:9

Sprachen
deutsch
Rechtliches

Copyright: Brot für die Welt
Autor: Roman Farkas
Lizenz:

© 2016 Brot für die Welt / Diakonie Katastrophenhilfe